Am 27. Januar erinnern wir an die Opfer des Nationalsozialismus. Else Lasker-Schüler war eine jüdische Dichterin und eine der bedeutenden literarischen Stimmen ihrer Zeit. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde sie verfolgt, ausgegrenzt und aus Deutschland vertrieben. Ab 1939 lebte sie im Exil in Jerusalem, wo sie 1945 starb. Ihr Gedicht „Mein blaues Klavier” entstand unter dem Eindruck von Verlust, Entrechtung und der Zerstörung jüdischer Kultur. Es macht erfahrbar, was Verfolgung und Antisemitismus für die Betroffenen bedeuteten. Gerade wenn Zeitzeuginnen und Zeitzeugen fehlen, bleiben solche Texte. Sie bewahren Erfahrungen, die nicht verblassen dürfen, und helfen, Erinnerung über Generationen hinweg wachzuhalten. Erinnern bedeutet Verantwortung – heute und in Zukunft. #weremember Hinweis: Das Gedicht sowie das verwendete Porträt von Else Lasker-Schüler sind urheberrechtlich gemeinfrei.
Foto: Paul Schneider









